NATURALEZA Y COSILLAS DE INTERÉS
ME GUSTA SENTIR LA NATURALEZA EN MI MANO.
M.A.BUENO

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MIS AMIGOS ME LLAMAN EL "PASTOR" DE BUITRES

MIS AMIGOS ME LLAMAN EL "PASTOR" DE BUITRES
FOTOS - PHOTOS DEL PASTOR DE BUITRES
CONFÍO MÁS EN LOS BUITRES LEONADOS QUE EN LOS HUMANOS
I TRUST MORE IN VULTURS, THAN IN HUMANS

LAS FOTOS EN LAS QUE ESTOY CON LOS BUITRES NO SON MONTAJES.

It seems incredible but I am among the vultures.

The photos are real.

Las imágenes (fotos) publicadas están protegidas por el © copyright del autor, se encuentran en el Registro General de la Propiedad Intelectual

Nº DE ASIENTO 10/378, 10/113 Y EL 10/525 DEL GOBIERNO DE ARAGÓN,

Pienso también, que una imagen vale más que mil palabras.


VÍDEO DEL TERROR QUE DEMUESTRAN LOS BUITRES LEONADOS HACIA LOS HUMANOS.

EL TERROR HACIA EL SER HUMANO

sábado, 14 de julio de 2012

ORQUÍDEAS (PHOTO) ORCHIDS ORCHIDEEN HELMUT-PRESSER


DE INTERÉS
Helmut Presser me comunica:
Liebe Freunde, Bekannte und Verwandte,
lang hats gedauert, aber es gab viel zu tun in der Zwischenzeit. Früher konnte man die Verzögerung auf die Post schieben. Doch nun ist es so weit, die wohl 4-teilige Postkarte mit Urlaubsbericht kommt Stück für Stück. Ein Abbestellen ist stets möglich.


Süditalien-Südgriechenland


In den Pfingstferien verbrachte ich 2 Wochen im tiefen Süden Europas, wegen der warmen Jahreszeit vorzugsweise im Bergland. Ich war allein unterwegs, weil die Familie befürchtete, es könne zu umständlich und unbequem werden. Und Sebastian war anderweitig unterwegs. Nun, so wurde es mal wieder ein kompromissloser Orchideenurlaub.


Die Reiseroute
Wie gewohnt brach ich am Freitag gleich nach der Schule auf und verließ Deutschland so schnell wie möglich Richtung Süden. Dies gelang deshalb auch ohne Verzögerung, auch im weiteren Verlauf gab es kaum Behinderungen. Ich kam gut 1000 km weit bis kurz vor Rom, am nächsten Tag erreichte ich noch vor Mittag das Cilento, ein schönes, orchideenreiches Bergland im Westen südlich Salerno. Dort blieb ich eineinhalb Tage. Anschließend besuchte ich kurz noch die Orchideen-Berge südlich Potenza, bevor ich nach Bari fuhr und die Fähre nach GR (Peloponnes) bestieg. Kostet 290 € hin und zurück, Camping an Bord.


In GR ging es dann auf dem Peloponnes (Patra) weiter nach Süden über die Berge bis in die Mitte hinein. Hier musste ich feststellen, dass hinten im Auto kein Strom mehr war. Den Fehler konnte ich nicht finden, so gab es eben kein fließendes Wasser mehr, Zustände wie vor 30 Jahren. Allerdings steckte ich die Kühlbox dann öfters vorne ein. Bei Kalavrita wurde abends mal gebadet – das Wasser könnte ruhig schon ein wenig wärmer sein. Dann der Taigetos! Tolles Gebirge, so weit im Süden! Da hielt ich mich einige Tage auf und täglich machte ich über 300 Bilder. Harte Arbeit, wenn man bedenkt, dass es nachmittags oft ziemlich wolkig da oben war. Hier traf ich auch kurz mal Spyros Tsiftsis, der übers Wochenende aus dem Norden gekommen war, Familienexkursion.


Da die Vegetation im Süden des Peloponnes schon recht fortgeschritten war, beschloss ich, doch etwas in den Norden zu fahren, anstatt im Parnon fast bis ganz verblühte Orchideen zu suchen. Beim Verlassen eines Schlafplatzes nach rechts übersah ich einen Stein rechts im hohen Gras und holperte drüber. Der extra verstärkte Reifen hinten war sofort platt. Dauerte 'ne halbe Stunde, bis ich den gewechselt hatte, hab ich länger und bei einem VW-Bus eh noch nicht gemacht. Und 'ne Macke ist auch im Auto. So führte der Weg über den Menalon und den Chelmos, beide Male über 1600 m. Anschließend ging es auf den „Kontinent“, wo die Vegetation noch frischer war. Leider konnte ich das Ticket nach Bari nicht gegen eins in den Norden tauschen, es sind 2 verschiedene Superfast-Gesellschaften. Hätte mir vielleicht einen Tag mehr in GR eingebracht. Im Norden besuchte ich kurz die Zagoria, welche wunderhübsch ist und das Grenzgebiet zu Albanien. War in den Bergen auf Schotterwegen schon hinter der griechischen Zollstation.


Wieder zurück in Italien fuhr ich in die Majella und gleich etwas nach Westen in die zentralen Abruzzen. Nach Norden hin tangierte ich auch die M. Sirente und das Gran Sasso–Massiv. Nahm mir allerdings nicht die Zeit, viel rumzusuchen. Wunderhübsche Bergwelt und doch recht eigen. Da muss man mal extra Urlaub machen. Danach ging es flott über die Autobahnen heim.


Etwa 3250 Bilder waren die fette Beute, nach Entfernen der unbrauchbaren.


Das Wetter
Am ersten Tag bestes Wetter und nicht zu warm. Nur einmal bis 32°, aber nun besitze ich ja ein Auto mit Klimaanlage. Im Cilento gelegentlich Regen und Gewitter am Nachmittag, dazwischen aber auch Sonne. Über 1000m frisch, sonst auch mal schwülwarm. Auch bei Potenza mal den Nachmittag bedeckt. Die Nacht davor glatt mal 5° auf einem Hügel auf 700 m Höhe, im Tal 100 m tiefer noch darunter. Dann wieder bedeckt und das auch gleich bei der Ankunft am Peloponnes, dazu sogar mal Regen, den ich auch noch zur Exkursion nutzte. Aber mild in tieferen Lagen, zumindest tagsüber. In der ersten Nacht am Peloponnes ging die Temperatur auf 8° zurück, auf einem Hügel, wohl gemerkt. Später, am Isthmus von Korinth hatte es dagegen nachts 20°. Mittags zogen oft mal Wolken auf, die aber immer Lücken hatten und abends wieder verschwanden. Am griechischen Festland rauschte einmal bei 28° eine Regenfront heran und es duschte eine halbe Stunde; danach war alles sauber und abgefrischt. Nur die eigentlich sehr klaren Bäche und Flüsse sind da auffallend voll wie sonst an Ostern nicht und transportieren heuer Schlammmassen. Am Rückweg in den italienischen Bergen Kaiserwetter, zuvor 32° im Tiefland, meeresnah aber unter 27°.


Die Viecher
Gesehen wurden Eidechsen (eine dicke Smaragdeidechse lief mir über den Fuß), Erzschleichen und Schlangen. Eine Eidechsennatter machte auf der Straße Männchen, als ich mit dem Auto anhielt. Im Taigetos latschte ich fast auf eine Schlange. Erkannte sie zwar nicht, die war aber eh nicht giftig, keine Viper. Gut, dass ich immer nach kleine Orchideen schaue. Zum Fotografieren waren sie alle zu zappelig, da hätte man mehr Zeit drauf verwenden müssen. An einem Tag gelangen mir aber nette Bilder von gleich 3 Eidechsenarten, 2 davon an einer Stelle. Es sollten die einzigen des Urlaubs  bleiben.
In GR gab es dann auch Schildkröten, diesmal sah ich fast nur die Griechische Landschildkröte. Oben im Taigetos auf 1200 m tappte eine mächtige Breitrandschildkröte rum, die ich auch später noch dreimal fand. Schmetterlinge gab es reichlich, wohl auch interessante, gutes Wetter wurde aber meist für Orchideen genutzt, die Zeit war ja knapp wie immer.
Fast täglich unterhielten mich abends, nachts und früh die Nachtigallen. Auch Grillenkonzert mit Heuhupfer-Einlagen und Fledermäuse waren abends meist aktiv, früh öfters ein Wiederhopf oder ein Kuckuck. Nur auf der Fähre war nichts derartiges zu hören. Zumindest Heimchen könnte man doch da mal aussetzen.


Die Orchideen
Erster Stopp erst im Cilento, und da gleich O. lacaitae am Straßenrand. Meine gute Stelle mit O. posidonia war dagegen eine Enttäuschung, keine einzige von 100 war mehr da. Wohl alles vertrocknet. Nur am Straßenrand gab es noch wenige Pflänzchen, die waren netterweise auch schon offen. Höher in den Bergen war noch alles etwas zurück und eine Reihe interessanter Pflanzen blühten (noch?) nicht. S. cilentana war in einigen Exemplaren schon offen (teils sogar in Hochblüte, daneben noch austreibende), es scheint aber ein eher mageres Jahr für diese Art zu sein. Auf dem Weg zum L.c. fand ich noch ein paar Exemplare. Sie standen zusammen mit O. neglecta, die in den Bergen recht kleinblütig sein kann.
Am L.c. der O. pseudoatrata s Potenza gab es heuer ebenfalls nur relativ wenige, die meisten waren auch schon recht weit. Dort hielt ich mich von 6:30 – 13:00 auf und brachte dann doch 60 Exemplare zusammen. Auch die anderen Orchideen dort waren relativ dünn gesät. Aus Zeitmangel wurde die weitere Umgebung nicht weiter beachtet, gleich in der Nähe fand ich aber 5 Pflanzen aus der holosericea-Verwandtschaft, wirken wie 2 Arten, die aber beieinander standen. Die eine könnte vielleicht gracilis sein, die andere war größer.


Auf dem Peloponnes fand ich nur eine einzige der eher späten großblütigen oestriferas mit großer Narbenhöhle und kurzen Hörnern. Alle weggefressen. Allerdings sah ich vom Auto aus im W-Peloponnes einen Pulk Ophrys leptomera in bester Blüte. Da hat die wohl noch niemand gefunden. Die mir seit Jahren bekannten Ziegenriemenzungen im W-Peloponnes scheinen verschwunden zu sein, obwohl die Straßenböschung noch passend aussieht. Ansonsten war der Boden im Süden des Peloponnes recht trocken, schon bei Megalopoli war alles recht weit in der Blüte fortgeschritten. Oder halt auch aufgegessen.
Im Taigetos, dem Hauptziel, fand ich wieder eine neue Stelle mit Riemenzungen, die die Petrous als affine im Buch haben. Hatte deren Angabe, die Koordinaten stimmten aber wohl nicht. Könnte aber gut deren Stelle sein. Da stand nah dran auf über 1100 m O. reinholdii, O. argolica und natürlich O. taigetica. An einem anderen Platz, wo ich vor 12 Jahren verblühte Ragwürze fand, standen nur verblühte O. hebes. Und eine einzige Orchis boryi in bester Blüte auf über 1400 m. Tolles Gebiet, da kann man im Fast-Sommer Frühlingsorchideen fotografieren! Dann fand ich noch 3 Stellen mit Riemenzungen im Taigetos, eine liegt tiefer und es blühten schon welche – leider keine affine. Eigentlich wollte ich da O. candica sehen, die ich vor wenigen Jahren da entdeckt hatte. Die waren aber völlig verblüht. Kein spätes Jahr hier. Tsiftis war übrigens gekommen, um die ominöse H. affine zu suchen, die die Petrous einst als Einzelpflanze sahen und im Buch haben. Die gibt es wohl nicht mehr, ich fand nahe dran aber etwa ein Dutzend – im Austrieb. Da ich auf Spyros wartete, hatte ich Zeit, noch ausgiebig die Taigetos-Ragwurz zu suchen. Die wachsen da überall auf  Kalk, aber wirklich gute O. taigetica gab es erst über 1300 m. Sehr hübsche Art, war ein guter Wurf. Über 1450 m fand ich keine mehr an diesem Berg. Am Menalon suchte ich nur kurz nach ihr, da sollte man mehr Zeit drauf verwenden. Dafür gab es auf 1600 m noch gute und besonders schöne 4-6Punktknabenkräuter. Auch die Berg-sicula war da noch recht gut, woanders restlos verblüht.
Vorher, nördlich Sparti fand ich einige spät blühende oestriferas, die auffallend Ähnlichkeit mit O. phrygia haben. Darf das sein? Am Chelmos wieder etwas Eindeutiges: O zeusii in teils bester Blüte. Auf dem griechischen Kontinent bei Igoumenitsa musste ich feststellen, dass die Kühe gerade wieder einmal die mir bekannten O. hystera weggefressen hatten. Ging mir schon mal so und ein andermal hatte ich gerade mal 2 Exemplare. Eine vage Angabe dieser Art von Petrou half nichts, zu viele und weitläufige Biotope, nur S. vomeraceae (häufig in GR, aber spät) und die Ziegenriemenzunge standen in Blüte.
Im Norden um Igoumenitsa war die O. epirotica schon ziemlich verblüht, hätte noch weiter in den Bergen suchen müssen. O. minuscula dagegen war noch einigermaßen und ärgerte mal wieder mit großblütigeren Pflanzen zwischendrin.


Zurück in Italien wurde in der Majella der L.c. der O. majellensis besucht und die ersten (wieder mal) waren offen. O. dinarica wurde reichlich gefunden, leider keine anderen Hummeln. Da hätte ein Abstecher nach Isernia geholfen. Traf da einen südtiroler Orchideenfreund, der sagte, es gäbe schon viele Epipogium. A6? Leider kamen wir schnell vom Thema ab.


Beste Grüße,
                Helmut.

Hier kommt der 2. Teil. Griechenland, Peloponnes-West bis Taigetos.

Zuerst aber mal die Bildlegende zur ersten Tafel aus dem Cilento / Italien (Hinfahrt) für die Freaks, die inzwischen sicher schon alles herausgefunden haben:

2 Ophrys lacaitae, 2 O. posidonia

1 O. lucana, 2 O. neglecta, 3 Serapias cilentana

1 rosa Orchis laxiflora, 1 Dactylorhiza saccifera, 1 Or. tridentata, 1 Or. simia x Acearas anthropophorum, 1 Anacamptis pyramidalis, 2 O. pseudoatrata, 1 O. neglecta, 1 S. vomeraceae, 1 S. cordigera

2 O. cf. gracilis, 2 O. holosericea s.l., 1 Aceras anthropophorum, 1 O. apifera, 2 O. pseudoatrata, 1 O. bertolonii, 1 S. cilentana, 1 S. cf. vomeracea


Die Legende zur 2. Karte:

2 Ausblicke im Taigetos, 1 Cephalanthera cf. damasonium, 1 Platanthera cf. chlorantha, 1 S. politisii, 1 Or. mascula pinetorum

1 O. cf. cornutula, 1 O. oestrifera s.l. groß, 1 Wespe auf Distel (groß), 1 O. argolica, 2 O. reinholdii, 1 Daphne oleoides, 1 Or. quadripunctata, 1 Or. boryi

2 O. leptomera, 2 O. cf leptomera Taigetos, 5 O. taigetica

Breitrandschildkröte, Segelfalter, Cyclamen peloponnesiacum, Riesendolchwespe, Rote Röhrenspinne w

to be continued...

Nun der 3. Teil. Bei so vielen Bildern ist es schon schwierig, sich zu beschränken. Peloponnes: Taigetos bis Menalon, Chelmos.
Und daran denken: Die Tafeln sind für einen breiteren Bildschirm gemacht, können also meist noch etwas vergrößert werden.
Die Legende für die, die's genau wissen wollen, man entschuldige die altertümlichen Gattungsnamen:

7 Himantoglossum caprinum-samariense-affine (4 von 1200 m, 3 von 750 m, aber auch höher kommen dunkle vor)

Laubheuschrecke Larve, 1 Or. papilionaceae ssp. messinensis, 3 Or. spitzelii, 1 Or. x spitzelii x pallens, 1 Hellenolacerta graeca, 1 Baumweißling auf A. pyramidalis ssp. pyramidalis

Weberbock, Lacerta trilineata, 1 Or. x quadripunctata x mascula subsp. pinetorum, 2 O. cf. phrygia (n Sparti), 2 O. zeusii (Chelmos), S. x ? Manthyrea, Podarcis peloponnesiacus

...to be continued...



Zum Schluss der 4. Teil. Etwas durcheinander, vom N-Peloponnes über den Epirus bis in die Abruzzen in Italien (gekennzeichnet mit I). Diesmal auch mehr Bastarde trotz langer Namen, es gibt ja so viele Hybridenfreunde.



Die Legende:

Chelmos (Aroania), Blick nach Albanien von Süden her, Zagoria

O. dinarica (I), O. x dinarica x sphegodes (I), Or. x morio ssp. caucasica x laxiflora, Or. x coriophora ssp. fragrans x laxiflora, O. cf. cerastes, 2 O. minuscula, O. epirotica, 2 A. pyramidalis ssp. serotina

2 O. dinarica (I), Puppenräuber, O. sphegodes (I), Him. adriaticum, O. bertolonii (I)

Schlafplatz bei Igoumenitsa, O. dinarica (I), 2 O. majellensis

Schöne Grüße
und bis zum nächsten Mal,
                           Helm

Muchas gracias por compartir estos magníficos estudios.
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