NATURALEZA Y COSILLAS DE INTERÉS
ME GUSTA SENTIR LA NATURALEZA EN MI MANO.
M.A.BUENO

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MIS AMIGOS ME LLAMAN EL "PASTOR" DE BUITRES

MIS AMIGOS ME LLAMAN EL "PASTOR" DE BUITRES
FOTOS - PHOTOS DEL PASTOR DE BUITRES
CONFÍO MÁS EN LOS BUITRES LEONADOS QUE EN LOS HUMANOS
I TRUST MORE IN VULTURS, THAN IN HUMANS

LAS FOTOS EN LAS QUE ESTOY CON LOS BUITRES NO SON MONTAJES.

It seems incredible but I am among the vultures.

The photos are real.

Las imágenes (fotos) publicadas están protegidas por el © copyright del autor, se encuentran en el Registro General de la Propiedad Intelectual

Nº DE ASIENTO 10/378, 10/113 Y EL 10/525 DEL GOBIERNO DE ARAGÓN,

Pienso también, que una imagen vale más que mil palabras.


VÍDEO DEL TERROR QUE DEMUESTRAN LOS BUITRES LEONADOS HACIA LOS HUMANOS.

EL TERROR HACIA EL SER HUMANO

domingo, 16 de octubre de 2016

HELMUT PRESSER - ORQUÍDEA FANTASMA Epipogium aphyllum Peter Olof Swartz, 1814 Blattlose Widerbart, ghost orchid, épipogon-sans-feuilles, spookorchis, надбородник безлистный, 裂唇虎舌兰,

   Helmut Presser me comunica lo siguiente:

Gegen Ende der Sommerferien war noch ein Badeurlaub fällig, diesmal zu zweit. Da wir um diese Zeit noch nie in GR waren, fuhren wir über den Autoput in den Norden Griechenlands und am Ende wieder zurück. Wir querten dabei AU, SLO, HR, SRB und MK und brauchten bei wenig stressiger Fahrt fast 2 Tage. Lag auch daran, dass wir einen Einkaufsbummel einschoben und als Mautflüchtlinge in SLO nicht die kürzeste Durchquerung nahmen.
In GR trafen wir uns erst mal mit 3 Griechen, mit denen wir oben im Vermion in den schönen Wäldern nach Pilzen etc. suchten. Danach verbrachten wir einen Tag im Olymp und fanden auf 1400m sogar noch die letzten Widerbärte, die wundersame Ghost-orchid. Danach gings ans Meer und anschließend auf die Halbinseln der Chalkidiki. Den W-Finger (Kassandra) besuchten wir nur in der nördlichen Hälfte, den Mittelfinger (Sithonia) umrundeten wir, am Ostfinger (Athos) kehrten wir bei dem Schild um, wo man mitteilt, dass wildes Campen nicht erwünscht sei. Bis in die Nähe der Klostersperrzone kamen wir erst gar nicht. Wunderbarstes Wasser, tolle Strände zum Schnorcheln, Kiefern, kaum Badegäste im Süden, zumindest unter der Woche. Dafür reichlich stuhlregulierende frische Feigen. Und ein nettes 2. und 3. meeting mit Zissis Antonopulous.
Ein kleiner Abstecher nach Thessaloniki war anfangs nötig um ein neues Ladekabel für die Akkus der Kameras zu besorgen, nachdem ich das alte daheim vergessen hatte. Da wurde auch gleich mal für 99,7 ct. getankt, dann war das wieder draußen. In MK (F.Y.R.O.M.) hatte der Liter Diesel übrigens gerade mal 80 ct gekostet. Da sollte man öfters zum Tanken hinfahren.
Zwischendrin waren mal wieder Berge angesagt: Wir fuhren in die Rhodopen, über 1400 m und ganz nah an die bulgarische Grenze. Es gab da richtig heiße Quellen und wir bekamen eine Exklusivführung durch das Blechhüttendörfchen Thermia dort. Eigentlich hatten wir in dem abgelegenen Gebirge nach einem richtigen Urwald und Bären gesucht, was anfangs daneben ging. Nun, jedenfalls hatten wir zig km im 1.-3. Gang auf teils wüsten Schotterwegen zurückgelegt. Am nächsten Tag noch mal 55 km Schotter ¬¬+ 15 km zu Fuß bis auf 1700 m Höhe. Gut 7 km vor dem Virgin Forest ist nämlich eine Schranke. War lästig aber unterwegs wühlte nach einer Kurve 20 m vor uns ein Bär. Den hatten wir im Schatten gar nicht gesehen und er uns nicht gehört. Hatte schnell die Kamera mit Tele vor dem Auge, da schien er Witterung zu bekommen, schoss mit einem ärgerlichen Brummen hoch und weg, den Steilhang runter, so schnell schaust (und schießt) gar nicht. War nur noch eine Weile zu hören. Für meinen Geschmack war der schon etwas zu nah, kostet zu viel Adrenalin. Besonders beim ersten wilden Bären. Später hörten wir noch einen oder denselben im Wald weiter oben rumpeln und nahe am Auto fanden wir dann mehrfach Trittspuren von verschiedenen Exemplaren auf dem Weg. Wir hätten unterwegs etwas Honig vertröpfeln sollen. Kommt einem aber erst im Nachhinein. Wir kamen danach noch in ein besonders schönes Tal mit Wasserfällen, sahen noch eine Gämse, mussten aber aus Zeitmangel umkehren. 3 Griechen, die wir trafen, erzählten uns, dass man in das Gebiet eigentlich nur mit Genehmigung rein darf. Hatte niemand gesagt, ein verständliches Schild gab es nicht und die Eingangsschranke war offen gewesen.
Auf dem Rückweg wurden wir nahe Idomeni in GR (Grenze zu MK) von der Polizei darauf hingewiesen, dass eine Übernachtung da nicht sicher sei. Also fuhren wir um 23 Uhr noch rüber und nächtigten dort an einer Tankstelle. Unser einziger unschöner Schlafplatz. Etwas mehr Wartezeit gab es dann an den Grenzen Richtung Norden.
Das Wetter war meist sonnig, über den Bergen um Mittag rum gab es im Allgemeinen aber eine fette, hautfreundliche Wolke. Die Temperaturen waren aushaltbar, Höchsttemperatur zwischen 24 (Vermion) und 34°. Mit Wind war die Hitze eigentlich immer gut auszuhalten und deutlich weniger lästig als daheim. Tiefsttemperaturen nachts zwischen 22,6 und 7,9° (in den Rhodopen). Die letzten 2 Tage in GR war es meist stark bewölkt mit wenig leichtem Regen, aber trotzdem 28 und 29°.
Die fotografische Ausbeute in der fast orchideenfreien Zeit und mit viel Baden: Nur 650 Bilder, deshalb kann ich mich diesmal auf 2 Tafeln beschränken. Es stehen übrigens noch 2 Postkarten aus, einmal von Pfingsten und einmal von Anfang August. Also Kopf hoch!

Beste Grüße,
           Helmut.

Kassandra, 2x Sithonia, Rhodopen, Olymp

A la derecha de la fotografía de Helmut, se puede apreciar a la orquídea fantasma (Epipogium aphyllum).

Muchas gracias Helmut
Fotos de Helmut Presser

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